Janique

sie erdet und macht mich leicht.

Ich mag das familiäre Umfeld hier – es entstehen richtige Freundschaften untereinander. Es gibt viel gegenseitige Hilfe und ich liebe es, wenn wir im Sommer auf der Terrasse sitzen können, alle Kurse gemischt…

Ich war Waldorfschülerin, hatte aber auch viel mit Tanzen zu tun – Rock’n’Roll, Standard, Latein, Hip Hop – das bin ich. Die Eurythmie hat gewisse Gemeinsamkeiten mit dem Tanz, an all dem habe ich Freude.

In der Schule habe ich erlebt, welche unglaubliche Tiefe in der Eurythmie liegt. Das ist ein Unterschied zum Tanz, der ja körperlich meist sehr anstrengend ist. Die Eurythmie strengt mich kaum an und falls doch, dann auf einer anderen Ebene. Sie erdet und macht mich leicht.

Durch die Eurythmie bin ich auch selbstbewusster geworden, ich kann besser mit Menschen in Kontakt treten und freier reden… ich liebe es auch, auf der Bühne zu stehen!

Ich wünsche mir, dass die Schüler die Eurythmie lieben lernen! Dass sie sich nicht gezwungen fühlen, sondern Erlebnisse dabei haben können. Und dass sie fühlen, wie gut sie ihnen tut.

Die Frage nach dem „Namentanzen“ fand ich immer lustig, ich habe dann meistens gesagt: „Ja – das kann ich – soll ich mal Deinen tanzen?“

Anthroposophie spielt für mich persönlich gerade keine große Rolle, sie ist mir auch oft recht fremd. Ich picke mir das raus, was zu mir passt. „Die Anthroposophen“ und damit auch die Eurythmisten werden von manchen als weltfremd angeschaut, mit den „Querdenkern“ in Verbindung gebracht. So fühle ich mich nicht. Ich stehe mit beiden Beinen auf dem Boden, gehe auch in Clubs und so… Eurythmie sollte selbstverständlich werden, wie Yoga zum Beispiel.

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