Ein Treffpunkt für alle

Über eine besondere Studienwohngemeinschaft

 

Hier im Albuchweg, ganz in der Nähe zum Eurythmeum, gibt es ein Studentenwohnheim für alle, die am CampusA an einem der anthroposophisch orientierten Studiengänge teilnehmen.

Wir – Benedikt, Emilia, Evangelina, Julius, Nina, Sophia und Young-Woo – sind in einer Art „Kettenreaktion“ hergekommen. Einer hat es vom anderen gehört… und bei der Führung durch das Haus wirkte alles so gemütlich, dass wir geblieben sind.

In der Coronazeit waren wir sehr froh um diesen gemeinsamen Ort! Die Zimmer sind allerdings ziemlich klein, auch etwas hellhörig… man wird die ganze Zeit wahrgenommen. Einen Raum für Ruhe und zum Alleinsein muss man sich schaffen. Die Gemeinschaftsräume sind schön – aber eine Woche Quarantäne auf gut 6 Quadratmetern zu verbringen, war schon eine Herausforderung! Gut, wenn man einen Balkon hatte…

Alle, die hier wohnen, sind mit der Anthroposophie verbunden – man versteht sich, und man findet immer jemand zum Reden.

Die Gemeinschaft hier ist sehr international, es kommen immer wieder neue Leute, und wir haben auch viele Gäste. Das kann sehr bereichernd sein. Oft kommen auch unsere Kommilitonen aus dem Eurythmeum vorbei – hier ist ein Treffpunkt für alle und auch ein Ort zum Feiern.

Die Coronazeit hat uns geprägt. Die Krankheit ging auch durchs Haus. Die meisten konnten relativ gelassen damit umgehen, wer krank war, wurde auf dem Zimmer versorgt. Die Atmosphäre hier ist familiär – im Lockdownwinter galten wir 20 Menschen, die hier wohnen, als „ein Haushalt“, da gab es dann schon mal ein Küchenfest. Überhaupt ist die Küche ein wichtiger Versammlungsort – vom Kochen und Backen über gemeinsame Mahlzeiten bis zum Abwasch machen wir hier vieles zusammen.

Im Winter war alles zu in Stuttgart – wir waren neu in der Stadt und hatten kaum die Möglichkeit gehabt, die Welt außerhalb unseres Hügels zu erkunden. Das Spazierengehen im Wald war die einzige Abwechslung… Dafür sind wir aber umso mehr als Campus Gemeinschaft zusammengewachsen! Jetzt im Frühling und dann im Sommer ist es natürlich hier im Garten wunderschön.

Wir haben hier auch einen kleinen Lesekreis, der sich einmal in der Woche trifft. Da machen wir es uns dann so richtig schön mit Kerze und Musik und versuchen, uns ein Werk von Rudolf Steiner selbst zu erobern.

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