Ayleen

sie ist an der zeit.

Ich komme aus einem Dorf in der Nähe von Frankfurt am Main und war in Diez in der Waldorfschule. Das Eurythmeum ist ein Ort, wo ich mich wohlfühle, es ist wie ein zweites Zuhause, eine Familie. Ich habe schon etliche Umzüge in verschiedene Wohngemeinschaften hinter mir, da war das Eurythmeum immer meine Konstante. Manchmal wünsche ich mir mehr Zeit, um alleine zu üben. Die Tage sind sehr voll.

Eurythmie macht mir Freude, sie ist das, was ich gerade brauche, was für mich an der Zeit ist. Was ich später damit machen möchte, ist noch offen – vielleicht kann ich meine Liebe zu Tieren mit der Eurythmie verbinden.

Eine wichtige Erfahrung war es, an der Schule einmal KEINE Eurythmie zu haben – das war bei uns in der 9. Klasse. Da habe ich gemerkt, wie sehr sie mir gefehlt hat. Zum Glück durfte ich in dieser Zeit Heileurythmie machen!

2019 war ich bei dem Jugendeurythmieprojekt „Connect“ dabei – das war ein tolles Erlebnis! Den ganzen Tag Eurythmie machen, große Stücke zu erarbeiten – das hat mein Entschluss, Eurythmie zu studieren, bekräftigt. So kam ich ein Jahr später, direkt nach meinem Abitur, ans Eurythmeum.

Die Anthroposophie war in der Schule nur im Hintergrund präsent. Ich hatte Fragen – und habe dann angefangen, in der „Erziehungskunst“ zu lesen, wenn ich die Hefte meinen Eltern mit nach Hause brachte. Eurythmie ist ja bewegte Anthroposophie, das geht gut zusammen!

Und sie wird in der Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen, da bin ich sicher. Man wird neue Menschen erreichen – man müsste sie auf die Straße bringen! Ein Eurythmie-Flashmob zum Beispiel – der könnte doch den Impuls wecken, sich eine Aufführung anzuschauen…

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