Studium

Eurythmie­dozenten

Im Interview

Hajo Dekker

sie ist etwas lebendiges.

Im Unterricht ist es mir das Wesentlichste, die Studenten gut in die Grundelemente einzuführen, Musik und Sprache eine Gestaltung zu geben, die sinnvoll, sinngetragen ist. Die Eurythmie ist eine Möglichkeit, der Verbindung des Menschen mit dem Kosmos Ausdruck zu geben. Alle Bewegungen machen Sinn, es ist nichts Ausgedachtes dabei. Eurythmie ist kein System, sondern etwas Lebendiges.

Severin Fraser

sie war schon immer da.

Beim Unterrichten am Eurythmeum wird mir das immer deutlich, wie notwendig Ehrlichkeit ist. Wenn ich einen Menschen anschaue, habe ich doch immer auch eine übersinnliche Wahrnehmung – und auch, wenn ich auf das achte, was als Erinnerung von diesem Menschen in mir lebt. Wenn wir auf diese Erfahrungen vertrauen, darin leben, führen wir eigentlich ein ganz konkretes Leben im Übersinnlichen! Wir begreifen den anderen intuitiv als ganzen Menschen, in seiner Tiefe. Aber die schnellen Alltagsurteile hindern dabei.

Astrid Infantas

sie hüllt mich in laute und töne.

Die Beschäftigung mit der Anthroposophie wurde mit der Zeit immer intensiver – ich hatte bald das Gefühl, es geht einfach nicht ohne. Und ich wollte auch erklären können, was ich mache. Das ist mir überhaupt ein großes Anliegen geworden: einen Weg zu finden, dass man die Eurythmie in sich selber entdecken kann. Denn das ist das Besondere, Heilende in der Eurythmie, diese tiefinnere Berührung…

Dong-Won Lim

sie ist meine seelisch-geistige sprache.

Mein Weg zur Eurythmie ging durch die Anthroposophie – um Anthroposophie zu vertiefen, bin ich zur Eurythmie gekommen. Am Eurythmeum findet Anthroposophie vor allem in der Kunst selbst statt, sie hat sich sozusagen spezialisiert. Die rein inhaltliche Seite würde ich selbst gern noch mehr vertiefen, sozusagen noch mehr Boden unter den Füßen zu gewinnen, um noch mehr blühen zu können.

Tania Mierau

sie ist ein klingen und singen aus der innerlichkeit.

Wenn wir in dieser freien, offenen und doch getragenen Art zusammenarbeiten, wie uns das anfänglich schon gelingt, dann ist das Eurythmeum ein Ort, an dem Menschen gerne Eurythmie studieren. Ein Ort der Offenheit, dessen Impulse aufgenommen werden können, der aber wiederum auch offen ist für andere Impulse. Ein Ort für die Eurythmie. Und für Menschen, die sich mit ihr verbinden wollen.

Petre Smaranda

sie ist meine berufung.

Das Unterrichten am Eurythmeum macht mir Freude. Ich mag es, ein gutes und freies Verhältnis zu den Studenten zu haben. In meinem Unterricht sollen die Studenten eintauchen können und aus sich selbst heraus schöpferisch werden, ohne dass ihnen alles vorgemacht wird. Selbständig forschende Menschen auszubilden, das ist mir ein Anliegen. Das liegt natürlich nicht immer jedem, aber es ist möglich, im Kurs so eine Stimmung zu schaffen, dass der ganze Kurs forscherisch vorgeht.

Milan Tannert

sie ist die wahrheit.

Meine Vision für die Zukunft ist es, dass das Kollegium es schafft, die Quellen der Eurythmie zu bewahren und gleichzeitig wach zu sein für die Bedürfnisse der Zeit, die Anforderungen aus der Zukunft. Die Tradition in Zukunft verwandeln, die Menschen wahrnehmen, was für Bedürfnisse, Fragen, Qualitäten sie mitbringen – und dann die Arbeit darauf einstellen, auf das, was aus der Zukunft kommen will.

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