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14.11.2021  Sonntag

Eurythmieabschluss der 12. Klasse /// entfällt ///

Ort: Eurythmeum Stuttgart
Uhrzeit: 18:00 Uhr

Gastspiel Tokyo Kenji Steiner-Schule (Japan)

Die SchülerInnen der 12. Klasse erarbeiten jedes Jahr ein Eurythmieprogramm und gehen damit in Europa auf Tournee. Wie schon in den letzten Jahren kommen sie auch zu uns nach Stuttgart. Im Programm u.a. das Klavierquartett in B-Dur von Mel Bonis, Klaviersonate N.1 von Sergej Prokofieff und die Ungarische Rhapsodie Nr.2 von Ferenz Liszt.                           

 

13.11.2021  Samstag

Geh durch. Zu dir. (Premiere)

Ort: Eurythmeum Stuttgart
Uhrzeit: 20:00 Uhr

19 Uhr Einführung   
20 Uhr Aufführung 

Ohnmächtige Zeichnungen und stammelnde Worte von Johannes Matthiessen, Musik-Kompositionen zu diesem Werk von Jitka Koželuhová 

Ein interdisziplinäres Bühnenprojekt des Else-Klink-Ensembles Eurythmie, Sprache, Musik, Zeichnung, Licht und Projektion

Herausforderungen, Verdichtungen und Nadelöhre sind Teil einer jeden Biografie. Häufig ge-hen sie mit dem Gefühl von Ohnmacht einher, wie bei einer schweren Krankheit, die von heute auf morgen im eigenen Lebenslauf plötzlich dazu gehört. Der Künstler und Pädagoge Johannes Matthiessen hat sich seiner todbringenden Krankheit gestellt und ist mit ihr einen ehrlichen und mutigen Weg gegangen, durch Ohnmachten hindurch, immer wieder auf sich selbst zurückgewiesen, sich neu gebärend und aufrichtend. Diesen Weg dokumentierte er künstlerisch in Zeichnungen und in Texten, die die Grundlage unseres Projektes bilden. Das gesamte Werk Krebszeichen umfasst 111 ohnmächtige Zeichnungen und ebenso viele, ihnen beigefügte Textnotate.  

„Keine Reise war ihm zu lang, kein Weg zu weit. Für seine … Projekte bereiste Johannes Matthies-sen … die ganze Welt. Doch ihm war nicht bewusst, dass ihm eine der schwersten Reisen noch bevorstand. Die Diagnose Multiples Myelom, zwang ihn von jetzt auf morgen, sein bisheriges Le-ben radikal zu ändern. Er nutzte diese Erkrankung, um nach den … Jahren der nach „außen gehen-den“ Arbeit … endlich zu sich und zur inneren Ruhe zu kommen.“ * Dr. Jan Vagedes

„Die Schönheit des bedrohten Lebens wird genauso einsichtig wie die Gefahr seiner Auslöschung; die sterbende alte Schöpfung ebenso wie die sich - wie aus dem Nichts - inkarnierenden Impulse erneuerten Lebens. […] Die Geschichte ist nicht zu Ende. Aber die ungeschminkte Ehrlichkeit und die Tiefe mit der sie erzählt wird, hinterlassen Spuren im Inneren des Betrachters.“ *Dr. Thomas Breitkreuz

Bild: Johannes Matthiessen

Eurythmie: Else-Klink-Ensemble

Sprache: Sabine Eberleh, Lucas Amerbacher

Musik: Nune Arakelian, Raphaela Debus

Komposition: Jitka Koželuhová 

Licht: Stephan Kraske

Einstudierung: Tania Mierau, Severin Fraser 

29.10.2021  Freitag

Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtet, Ludwig van Beethoven "Geistertrio"

Ort: Eurythmeum Stuttgart
Uhrzeit: 19:30 Uhr

Eurythmieaufführung:

Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtet

„Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtet“, verlässt sein Elternhaus, um in die weite Welt zu ziehen. Dabei erlebt er viele Abenteuer, kämpft gegen einen Riesen, entrinnt nur knapp dem Tod und findet einen treuen Freund und Begleiter, der ihm immer zur Seite steht, besonders dann, wenn die schwierigste Aufgabe seines Lebens auf ihn wartet…

Einstudierung: Michael Leber

Klaviertrio in D-Dur Op.70, Nr. 1 von Ludwig van Beethoven 

Ludwig van Beethoven (1770-1827) gilt als herausragender und meistgespielter Komponist der Musikgeschichte. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Blüte und bereitete die Musik der Romantik vor.
Im Jahr 2020 feierte die ganze Welt Beethovens 250. Geburtstag - sofern dies in Pandemiezeiten, in Form von Auftritten, überhaupt möglich war. Auch das Else-Klink-Ensemble musste seinen eurythmischen Geburtstagsgruß, das „Trio in D-Dur“, lange aufschieben. Nun freuen wir uns, es endlich zeigen zu können.  
Beethoven schrieb dieses Trio, das später unter dem Namen „Geister-Trio“ berühmt wurde, mit 38 Jahren. Wir begegnen dem Komponisten in diesem Werk der Frühromantik, als Idealisten und als Leidenden. Über drei Sätze hin vereinigen sich Geige, Cello und Klavier zu plastischen Klängen, die von energischem Aufbruch, von Sehnsucht, Schmerz und spielerischer Leichtigkeit erzählen.
Beethoven komponierte das Trio während eines Aufenthalts, unweit von Wien, bei seiner engen Vertrauten und Gönnerin, der ungarischen Gräfin Marie von Erdödy. Ihr widmete er auch das Trio. Nach der Uraufführung 1808/09, an der Beethoven als Pianist selbst mitwirkte, wurde das Trio zu einem großen Erfolg.
Der ruhige 2. Satz, umrahmt von zwei schnellen Sätzen, bildet das eigentliche Herzstück des Trios. Den populären Beinamen “Geistertrio”, der dem Anfang zu widersprechen scheint, verdankt das Trio diesem langsamen Mittelsatz, mit den schauerlichen Tremoli der Streicher sowie einer Bemerkung des Beethoven-Schülers Carl Czerny: “Der Charakter dieses sehr langsam vorzutragenden Largo ist geisterhaft schauerlich, gleich einer Erscheinung aus der Unterwelt. [… man könnte sich] dabei die erste Erscheinung des Geistes in [Shakespeares] Hamlet denken.“

24.10.2021  Sonntag

Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtet

Ort: Eurythmeum Stuttgart
Uhrzeit: 16:00 Uhr

Das Märchen der Gebrüder Grimm handelt von einem unerschrockenen und mutigen Königssohn, der sein behütetes Zuhause verlässt, um in die Welt zu ziehen. Auf seiner Reise erlebt er viele „wunderliche Dinge“. So trifft er beispielsweisen auf einen Riesen, der ihn herausfordert einen Apfel vom Baum des Lebens zu pflücken – ein Geschenk für des Riesen Braut. Ohne Furcht macht sich der Prinz auf den Weg, begegnet wilden Tieren und schafft es den Apfel aus dem „Wundergarten“ zu pflücken und ihn dem Riesen zu überreichen. Dabei gewinnt der Königssohn einen treuen Freund, der ihm auch im Kampf zur Seite steht: es ist ein starker Löwe, der selbst als der mutige Jüngling sein Augenlicht verliert, nicht von dessen Seite weicht und sogar mehrmals des Prinzen Leben rettet. Zusammen ziehen die Freunde umher und gelangen vor ein verwunschenes Schloss. Dort treffen sie auf eine verzauberte Jungfrau. Um die Schöne zu erlösen, muss der Königssohn mit Teufelchen ausharren – und das ganz ohne Furcht! Verlässt ihn sein Mut oder wird er es schaffen die Prinzessin von dem dunklen Fluch zu befreien? … Ja!

Einstudierung: Michael Leber

Sprache: Armgard von Gagern

23.10.2021  Samstag

Benefizkonzert "Kinder helfen Kindern"

Ort: Eurythmeum Stuttgart
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Benefizkonzert der klassischen Musik

Veranstalter Art Music Georgia e.V. in Kooperation mit der Musikhochschule Stuttgart

15.10.2021  Freitag

Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtet /// entfällt ///

Ort: Eurythmeum Stuttgart
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Das Märchen der Gebrüder Grimm handelt von einem unerschrockenen und mutigen Königssohn, der sein behütetes Zuhause verlässt, um in die Welt zu ziehen. Auf seiner Reise erlebt er viele „wunderliche Dinge“. So trifft er beispielsweisen auf einen Riesen, der ihn herausfordert einen Apfel vom Baum des Lebens zu pflücken – ein Geschenk für des Riesen Braut. Ohne Furcht macht sich der Prinz auf den Weg, begegnet wilden Tieren und schafft es den Apfel aus dem „Wundergarten“ zu pflücken und ihn dem Riesen zu überreichen. Dabei gewinnt der Königssohn einen treuen Freund, der ihm auch im Kampf zur Seite steht: es ist ein starker Löwe, der selbst als der mutige Jüngling sein Augenlicht verliert, nicht von dessen Seite weicht und sogar mehrmals des Prinzen Leben rettet. Zusammen ziehen die Freunde umher und gelangen vor ein verwunschenes Schloss. Dort treffen sie auf eine verzauberte Jungfrau. Um die Schöne zu erlösen, muss der Königssohn mit Teufelchen ausharren – und das ganz ohne Furcht! Verlässt ihn sein Mut oder wird er es schaffen die Prinzessin von dem dunklen Fluch zu befreien? … Ja!

Einstudierung: Michael Leber

Sprache: Armgard von Gagern

03.10.2021  Sonntag

Ludwig van Beethoven "Geistertrio"

Ort: Nicolaus-Cusanus-Haus
Uhrzeit: 16:30 Uhr

Eurythmieaufführung: Klaviertrio in D-Dur Op.70, Nr. 1 von Ludwig van Beethoven 

Ludwig van Beethoven (1770-1827) gilt als herausragender und meistgespielter Komponist der Musikgeschichte. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Blüte und bereitete die Musik der Romantik vor.
Im Jahr 2020 feierte die ganze Welt Beethovens 250. Geburtstag - sofern dies in Pandemiezeiten, in Form von Auftritten, überhaupt möglich war. Auch das Else-Klink-Ensemble musste seinen eurythmischen Geburtstagsgruß, das „Trio in D-Dur“, lange aufschieben. Nun freuen wir uns, es endlich zeigen zu können.  
Beethoven schrieb dieses Trio, das später unter dem Namen „Geister-Trio“ berühmt wurde, mit 38 Jahren. Wir begegnen dem Komponisten in diesem Werk der Frühromantik, als Idealisten und als Leidenden. Über drei Sätze hin vereinigen sich Geige, Cello und Klavier zu plastischen Klängen, die von energischem Aufbruch, von Sehnsucht, Schmerz und spielerischer Leichtigkeit erzählen.
Beethoven komponierte das Trio während eines Aufenthalts, unweit von Wien, bei seiner engen Vertrauten und Gönnerin, der ungarischen Gräfin Marie von Erdödy. Ihr widmete er auch das Trio. Nach der Uraufführung 1808/09, an der Beethoven als Pianist selbst mitwirkte, wurde das Trio zu einem großen Erfolg.
Der ruhige 2. Satz, umrahmt von zwei schnellen Sätzen, bildet das eigentliche Herzstück des Trios. Den populären Beinamen “Geistertrio”, der dem Anfang zu widersprechen scheint, verdankt das Trio diesem langsamen Mittelsatz, mit den schauerlichen Tremoli der Streicher sowie einer Bemerkung des Beethoven-Schülers Carl Czerny: “Der Charakter dieses sehr langsam vorzutragenden Largo ist geisterhaft schauerlich, gleich einer Erscheinung aus der Unterwelt. [… man könnte sich] dabei die erste Erscheinung des Geistes in [Shakespeares] Hamlet denken.“

02.10.2021  Samstag

„Ich möchte leben…“

Ort: Eurythmeum Stuttgart
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Das Programm des Else-Klink-Ensembles ist dem Kind-Sein und Heranwachsen gewidmet. Kindliches Spiel, Staunen, Fragen und sich Erproben, aber auch jugendliche Selbst-Werdung und -Bestimmung klingen an.

 Der Titel „Ich möchte leben …“ ist einem Gedicht der 17-jährigen Selma Merbaum entnommen, das ergreifendes Sinnbild ist für eine hoffnungsvolle, dem Leben zugewandte Kindheit und zugleich für deren massive Bedrohung. In Texten Peter Handkes klingt die Frage nach den Kostbarkeiten der kindlichen Seele an und wie diese im Erwachsenen wirksam bleiben können.

Programmheft zum Download (PDF)

Mit Werken u.a. von Selma Merbaum, Peter Handke, Nelly Sachs, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Leoš Janáček.

Anmeldung erforderlich.

Tel. 07 11 / 2 36 42 30 (AB) | Fax 2 36 43 35 | info@eurythmeumstuttgart.de

Plakat: Benjamin Kolass

Ludwig van Beethoven "Geistertrio"

Ort: Eurythmeum Stuttgart
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Eurythmieaufführung: Klaviertrio in D-Dur Op.70, Nr. 1 von Ludwig van Beethoven 

Ludwig van Beethoven (1770-1827) gilt als herausragender und meistgespielter Komponist der Musikgeschichte. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Blüte und bereitete die Musik der Romantik vor.
Im Jahr 2020 feierte die ganze Welt Beethovens 250. Geburtstag - sofern dies in Pandemiezeiten, in Form von Auftritten, überhaupt möglich war. Auch das Else-Klink-Ensemble musste seinen eurythmischen Geburtstagsgruß, das „Trio in D-Dur“, lange aufschieben. Nun freuen wir uns, es endlich zeigen zu können.  
Beethoven schrieb dieses Trio, das später unter dem Namen „Geister-Trio“ berühmt wurde, mit 38 Jahren. Wir begegnen dem Komponisten in diesem Werk der Frühromantik, als Idealisten und als Leidenden. Über drei Sätze hin vereinigen sich Geige, Cello und Klavier zu plastischen Klängen, die von energischem Aufbruch, von Sehnsucht, Schmerz und spielerischer Leichtigkeit erzählen.
Beethoven komponierte das Trio während eines Aufenthalts, unweit von Wien, bei seiner engen Vertrauten und Gönnerin, der ungarischen Gräfin Marie von Erdödy. Ihr widmete er auch das Trio. Nach der Uraufführung 1808/09, an der Beethoven als Pianist selbst mitwirkte, wurde das Trio zu einem großen Erfolg.
Der ruhige 2. Satz, umrahmt von zwei schnellen Sätzen, bildet das eigentliche Herzstück des Trios. Den populären Beinamen “Geistertrio”, der dem Anfang zu widersprechen scheint, verdankt das Trio diesem langsamen Mittelsatz, mit den schauerlichen Tremoli der Streicher sowie einer Bemerkung des Beethoven-Schülers Carl Czerny: “Der Charakter dieses sehr langsam vorzutragenden Largo ist geisterhaft schauerlich, gleich einer Erscheinung aus der Unterwelt. [… man könnte sich] dabei die erste Erscheinung des Geistes in [Shakespeares] Hamlet denken.“

01.10.2021  Freitag

„Ich möchte leben…“

Ort: Burghof Lörrach
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Das Programm des Else-Klink-Ensembles ist dem Kind-Sein und Heranwachsen gewidmet. Kindliches Spiel, Staunen, Fragen und sich Erproben, aber auch jugendliche Selbst-Werdung und -Bestimmung klingen an.

 Der Titel „Ich möchte leben …“ ist einem Gedicht der 17-jährigen Selma Merbaum entnommen, das ergreifendes Sinnbild ist für eine hoffnungsvolle, dem Leben zugewandte Kindheit und zugleich für deren massive Bedrohung. In Texten Peter Handkes klingt die Frage nach den Kostbarkeiten der kindlichen Seele an und wie diese im Erwachsenen wirksam bleiben können.

Programmheft zum Download (PDF)

Mit Werken u.a. von Selma Merbaum, Peter Handke, Nelly Sachs, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Leoš Janáček.

 

Plakat: Benjamin Kolass

Ludwig van Beethoven "Geistertrio"

Ort: Burghof Lörrach
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Eurythmieaufführung: Klaviertrio in D-Dur Op.70, Nr. 1 von Ludwig van Beethoven 

Ludwig van Beethoven (1770-1827) gilt als herausragender und meistgespielter Komponist der Musikgeschichte. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Blüte und bereitete die Musik der Romantik vor.
Im Jahr 2020 feierte die ganze Welt Beethovens 250. Geburtstag - sofern dies in Pandemiezeiten, in Form von Auftritten, überhaupt möglich war. Auch das Else-Klink-Ensemble musste seinen eurythmischen Geburtstagsgruß, das „Trio in D-Dur“, lange aufschieben. Nun freuen wir uns, es endlich zeigen zu können.  
Beethoven schrieb dieses Trio, das später unter dem Namen „Geister-Trio“ berühmt wurde, mit 38 Jahren. Wir begegnen dem Komponisten in diesem Werk der Frühromantik, als Idealisten und als Leidenden. Über drei Sätze hin vereinigen sich Geige, Cello und Klavier zu plastischen Klängen, die von energischem Aufbruch, von Sehnsucht, Schmerz und spielerischer Leichtigkeit erzählen.
Beethoven komponierte das Trio während eines Aufenthalts, unweit von Wien, bei seiner engen Vertrauten und Gönnerin, der ungarischen Gräfin Marie von Erdödy. Ihr widmete er auch das Trio. Nach der Uraufführung 1808/09, an der Beethoven als Pianist selbst mitwirkte, wurde das Trio zu einem großen Erfolg.
Der ruhige 2. Satz, umrahmt von zwei schnellen Sätzen, bildet das eigentliche Herzstück des Trios. Den populären Beinamen “Geistertrio”, der dem Anfang zu widersprechen scheint, verdankt das Trio diesem langsamen Mittelsatz, mit den schauerlichen Tremoli der Streicher sowie einer Bemerkung des Beethoven-Schülers Carl Czerny: “Der Charakter dieses sehr langsam vorzutragenden Largo ist geisterhaft schauerlich, gleich einer Erscheinung aus der Unterwelt. [… man könnte sich] dabei die erste Erscheinung des Geistes in [Shakespeares] Hamlet denken.“

21.09.2021  Dienstag

Et exspecto – in Erwartung

Ort: Eurythmeum Stuttgart
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Eurythmietheater
Ein künstlerischer Versuch gegen die Widerstände der Zeit
 
Szenen von Botho Strauss, mit Ausschnitten aus Sofia Gubaidulins Sonate für Bajan solo: „Et exspecto“
Sprache und Schauspiel: Christiane Görner, Eurythmie: Ulrike Wendt. Akkordeon: Marko Sevarlic
 
Die Bühnenfigur der Lotte schuf der Dichter und Dramatiker Botho Strauss schon in den 1970er Jahren – doch Lottes Wesen ist heute aktueller denn je: In ihrem großen Monolog ist sie eine Suchende, ein Mensch auf der Schwelle, mit Menschlichem wie mit Göttlichem ringend. Der Verlust von Beziehungen, die den Alltag gestaltet haben, das Ausgeliefertsein an das seelische Eigensein und endlich die Konfrontation mit der Realität des Geistigen: Lotte selbst wird zum Spiegel der Konflikte und Säumnisse des modernen Menschen.
Sprache, Eurythmie und Musik machen „Lotte“ in ihrem Denken, Wollen und Fühlen erlebbar. Dazu wird der Monolog aus Strauss‘ Theaterstück „Groß und Klein“ mit weiteren Texten und mit Musik von Sofia Gubaidulina in Beziehung gesetzt. 
Für Christiane Görner, Ulrike Wendt und Marko Sevarlic ist es ein stets wieder neues Abenteuer, aus ihren jeweiligen künstlerischen Mitteln heraus die Figur zur Erscheinung zu bringen und im Dialog mit den Zuschauenden zugänglich zu machen. Voller Freude und in Erwartung - ET EXSPECTO…

Bild: (C) Görner/Wendt

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