Yuma Ito

sie ist etwas ganz tolles.

Ich habe in Japan mit behinderten Kindern gearbeitet und mich mit der Heilpädagogik von Rudolf Steiner beschäftigt. Ich selbst stamme aus Shimane, das ist in der Gegend von Hiroshima, auf dem Lande. Die Heilpädagogik in Japan ist ganz im Süden angesiedelt.

Ich bin nach Deutschland gekommen, um mich in die Heilpädagogik zu vertiefen – dass es so etwas wie Heileurythmie gibt, wusste ich damals noch nicht. Im Jugendseminar habe ich dann die Heileurythmie kennengelernt. Das ist etwas ganz Tolles, das will ich – für die Kinder in Japan.

Am Eurythmeum mag ich den Unterricht! Den Ort, die Stimmung – Stuttgart ist für mich Lebensschulung, ich habe viele Möglichkeiten und mag das soziale Miteinander.

Anthroposophie bedeutet für mich vor allem Selbsterziehung! Ich konnte überhaupt kein Deutsch, als ich her kam. Das war ganz schön anstrengend am Anfang. Deutsch ist eine schwere Sprache: die Artikel, die Fälle... im Japanischen gibt es ja auch eine Grammatik, aber in der Alltagssprache muss man das nicht immer so genau nehmen, man versteht auch so, was der andere sagen will. Im Deutschen muss man viel präziser sein. Und wenn ich Deutsch spreche mit den japanischen Sprachgewohnheiten, dann wird es oft ein Chaos...

Mein Lieblingsplatz in Stuttgart:

der pausenhof.

Hier unter dem Baum im Pausenhof der Waldorfschule kann ich gut Kinder beobachten – wie sie spielen, leben, rennen. Manchmal schlafe ich auch hier, in der Mittagspause.

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