Pedro Cerca

sie gibt mir einen anderen blick auf mich selber.

Ich mag es sehr, jeden Tag mein Eurythmiekleid anzuziehen, und meine Kollegen in ihren Kleidern zu sehen – und dass wir uns zusammen auf ganz feine Sachen konzentrieren!

Die Eurythmie habe ich in Brasilien kennengelernt, bei Marília Barreto, sie ist eine super Person! Ich habe da ganz krass erlebt, was mir die Eurythmie bringt: Wenn ich bestimmte Dinge länger übe, bekomme ich einen anderen Blick – auf Sachen, auf mein Leben, auf mich selber – vor allem das!

Durch die Eurythmie erlebe ich die Anthroposophie wahrhaftiger, viel besser als in der Theorie oder durch das Lesen von Büchern. Aber eigentlich gehört beides zusammen: Steiner lesen und Eurythmie machen, so kann man die Anthroposophie wirklich kennenlernen.

Mein Lieblingsplatz in Stuttgart:

der garten des jugendseminars.

Stuttgart als Stadt mag ich nicht – aber die Menschen, die hier leben, sind mir wichtig. Deshalb bin ich auch nicht weggegangen, als ich mit dem Jugendseminar fertig war. Ich habe erst am Lehrerseminar angefangen und bin dann ans Eurythmeum gewechselt. Die Verbindung zum Jugendseminar ist mir immer noch wichtig, ich bin oft hier im Garten und unterhalte mich mit Freunden.

Was ich später mit der Eurythmie machen möchte, weiß ich noch nicht. Es würde mich interessieren, mit ihr als Grundlage mit anderen Künsten und Künstlern auf der Bühne zu experimentieren.

Meine Vision wäre es, Künste zu verbinden – auch hier am Eurythmeum. Die Räume hier könnten ja auch dafür genutzt werden, mit Schauspielern zu arbeiten. In solcher Verbindung aller Künste kann die Eurythmie zeigen, dass sie ein Hohes ist.

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