Katharina Dinger

sie sollte viel bekannter werden.

Ich komme aus dem Schwarzwald, habe dort die Waldorfschule besucht und hatte immer Freude an der Eurythmie. Nach dem Abitur habe ich ein freiwilliges soziales Jahr an der integrativen Waldorfschule in Emmendingen gemacht, währenddessen fiel meine Entscheidung für ein Eurythmiestudium. Stuttgart lag da nahe – es ist nicht so weit von meiner Heimat entfernt, und auch meine Mutter hatte vor über 30 Jahren dort studiert und hat mir sehr dazu geraten. Nach dem Abschluss möchte ich wahrscheinlich in die Pädagogik gehen.

Am Eurythmeum schätze ich die familiäre und traditionelle Atmosphäre, jeder Kurs hat seine Aufgaben, wir kennen uns alle, feiern die Feste, die Abschlüsse zusammen, besuchen die Veranstaltungen...

Stuttgart ist ein Ort mit viel Kultur: die Staatsgalerie, die Wilhelma, da bin ich gern. Es könnte etwas mehr Natur geben, auch der viele Verkehr, die Abgase – das ist nicht so toll. Aber mit der Zeit findet man doch viele schöne Ecken, auch mit so wunderbarer Aussicht wie hier an der Grabkapelle.

Mein Lieblingsplatz in Stuttgart:

die grabkapelle.

Das ist für mich ein besonderer Ort. Hier kann ich in Ruhe den phänomenalen Blick genießen und schöne Spaziergänge machen.

Besonders interessiert mich auch die Geschichte: Die Kapelle befindet sich auf dem Gipfel des Württembergs, König Wilhelm I. ließ sie im 19. Jahrhundert nach dem Tod seiner geliebten Frau, Katharina, einer russischen Großfürstin, anstelle der heruntergekommenen Stammburg errichten. In die Historie um König Wilhelm möchte ich mich mit der Zeit noch ein wenig vertiefen.

Am Eurythmeum ist gerade vieles in Veränderung, vieles ist möglich. Ich würde mir hier ein Eurythmie-Festival wie in Witten wünschen, eine Zeit, wo Menschen aus aller Welt für mehrere Tage zusammenkommen und die Eurythmie feiern. Eurythmie sollte überhaupt noch viel bekannter werden!

Ich muss das so oft Menschen erklären, was ich da mache – dabei gibt es immer zwei Reaktionen: manchen reicht so das Allgemeine – andere stellen ganz viele Fragen. Ich sage immer, wie schön ich es finde, Gedichte in Bewegung zu zeigen. Denn ich fand das schon in der Schule immer toll, wenn wir uns etwas aussuchen und selber gestalten durften.

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