Johanna Kitazume

sie lässt mich erwachsen werden.

Mit 14 Jahren war ich zum ersten Mal in Stuttgart und hatte gleich das Gefühl, ich gehöre hierher. Nach meiner Schulzeit bin ich dann ans Jugendseminar gegangen, danach habe ich angefangen in Berlin zu studieren, aber nach einer Weile hat es mich doch zurück nach Stuttgart gezogen.

In der Eurythmie kann ich viel über mich selbst lernen, vor allem im Sozialen, im Umgang miteinander. Man hat alle Künste in der Eurythmie vereint – Malerei, Schauspiel, Sprache, Musik...

Ich wollte eigentlich Klassenlehrerin werden, aber ich habe mich dafür nicht erwachsen, nicht reif genug gefühlt. Eurythmie schien mir ein guter Weg, um mehr über mich und die Welt zu erfahren, um erwachsen zu werden.

Als ich noch im Jugendseminar war, habe ich eine Abschlussaufführung am Eurythmeum gesehen. Es gab da eine Studentin, die ein Stück von Brahms eurythmisiert hat – sie war so groß und dabei so leicht im Raum! So wollte ich mich auch bewegen können...

Am Eurythmeum mag ich die vielen Veranstaltungen, die Bühnengruppe, die Nähe der anderen Seminare – nur das Kochen in der Mittagspause macht nicht so viel Freude, es gibt nur vier Herdplatten, und wir sind so viele Studenten!

Die Anthroposophie ist ein großer Bestandteil der Eurythmie, mit ihr kann man sie besser verstehen, und durch die Eurythmie wiederum lernt man auch die Anthroposophie zu verstehen.

Mein Lieblingsplatz in Stuttgart:

die ruine auf der uhlandshöhe.

Hier bei der Ruine auf der Uhlandshöhe bin ich schon früher immer gern gewesen, oft auch mit meinem Freund, wie Christina. Besonders mag ich die Aussicht über Stuttgart. Mir hilft es manchmal, die Welt von oben zu sehen um los zu lassen.

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